Drohendes Berufsverbot bei Laseranwendung – NEIN ZUM FACHARZTVORBEHALT (NISV)!

Drohendes Berufsverbot bei Laseranwendung – NEIN ZUM FACHARZTVORBEHALT (NISV)!

18/09/2018 Neuigkeiten 0
SKIN PERFECT | Tattooentfernung & Ästhetik • Tattooentfernung

Tattoo- und Permanent Make-up Entfernung sowie kosmetisch, ästhetische Laser Therapien sollen auch weiterhin von gewerblichen Laser-Anwendern mit Sachkundeprüfung durchgeführt werden dürfen.

Wie manche von Euch vielleicht schon wissen soll ab dem 31.04.2019 der Umgang mit Lasern wie z.B die für Tattooentfernung oder Dauerhafte Haarentfernung aber auch viele weitere Geräte VERBOTEN werden. Und nur noch durch Ärzte Hand gemacht werden obwohl nachweislich beim Arzt mehr passieren kann (siehe Studien Links). Wir würden uns freuen wenn ihr die unten Stehende Petition für uns Unterschreibt und Teilt in alles Sozialen Netzwerken, damit wir euch weiterhin Behandeln dürfen.

Was wir wirklich brauchen:

Was wir wirklich brauchen, ist ein Sachkundekurs für ALLE – Mediziner, wie gewerbliche Anwender (siehe in der Schweiz) es werden Hunderte Existenzen ohne eine Chance auf Weiterbildung Zerstört und das in 3 Monaten! was uns schadet, ist, dass viele Billig-Laser aus Fernost & Co. keine entsprechende und gültige CE-Zulassung haben.

Wir nehmen uns Zeit für eine Beratung mindestens 30 min das ist Standart bei uns was kein Arzt macht und das Kostenlos. Zudem sind unsere Kunden bei uns Versichert im Fahrlässigen Schadensfall !

Forderung:

Mit dieser Petition wird gefordert, dass nicht-medizinische/ gewerbliche Lasertherapien in ganz Deutschland weiterhin ihrer Arbeit nachgehen und mit Absolvierung einer einheitlichen geplanten Sachkundeprüfung Tätowierungen und Permanent Make-Up sowie ästhetische Anwendungen mittels Laser entfernen dürfen.

hier geht es zur Unterschrift Petition Link:

Link folgt noch

Es droht ein Berufsverbot für gewerbliche/kosmetische Laseranwender durch einen vom BMU im Artikel 4 der NiSV geplanten Facharztvorbehalt. Die Folgen sind weniger Geld im Stadtsäckle, überfüllte Hautarztpraxen, hinten angestellte Heilleistungen (ersetzt durch lukrative kosmetische Laserbehandlungen) und neue Besucher (Ex-Laserstudiobetreiber) beim Arbeitsamt. Zudem dürften nicht mal Zahnärzte ihre Ablativen Laser benutzen.

Den Ärzten wird zugesprochen, dass sie eine „gute“ Laserbehandlung machen. Dem ist nachweislich nicht so. wie z.B die Aproxima-Studie besagt: eindeutig und zweifelsfrei, dass apparative kosmetische Behandlungen in Kosmetikstudios sicherer sind als bei ärztlichen Dienstleistern. In Kosmetikstudios werden im Vergleich zu den Arztpraxen signifikant weniger bleibende Nebenwirkungen produziert. Die Kunden der gewerblichen Laseranwender sind zufriedener hinsichtlich des Ergebnisses und der Beratung. Wegen der geringen Fallzahlen im Bereich der Tattoo-Entfernung ist die Aussage des Abschlussberichts nicht repräsentativ. Die Anwendergruppe, die die meisten bleibenden Nebenwirkungen mit den meisten unzufriedenen Kunden produziert, soll in Zukunft die Anwendergruppe überwachen, die die wenigsten bleibenden Nebenwirkungen mit der höchsten Kundenzufriedenheit hat.

Weitere Studien hier:

Stellungnahme der DEGEUK

http://degeuk.org/wp-cont…/uploads/…/09/BMU_HF_11_9_2018.pdf

Ressortforschungsbericht BMU

http://doris.bfs.de/…/urn:nbn:de:…/3/BfS_2018_3616S82432.pdf

Modernisierung Strahlenschutz Gesetz:

https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0401-0500/423-18.pdf?__blob=publicationFile&v=3 (ab Seite 255 Artikel 4 NIS)

Begründung:

Ab dem 01.01.2019 soll ein neues Strahlenschutzgesetz (Artk4 NiSV) in Kraft treten, in dem geregelt wird, dass NUR noch Hautärzte und Fachärzte für Plastische Chirurgie selbst Tätowierungen mittels kosmetischer Lasertherapie entfernen dürfen. Dies gilt auch für andere mit dem Laser durchgeführte kosmetisch/ästhetische Anwendungen. Das Kabinett unserer Bundesregierung hat dem vom
Bundesministerium für Umwelt, Landwirtschaft und nukleare Sicherheit (BMU) überarbeiteten Entwurf bereits im Kabinett Richtung Bundesrat durch gewunken. Das hat massive Folgen für mehrere Märkte.

Folgen für Kunden:

• Jeder einzelne Kunde, der sich aktuell oder in Zukunft ein Tattoo entfernen lassen will oder muss, oder eine kosmetisch/ästhetische Anwendung wünscht wird große Schwierigkeiten haben, überhaupt einen Termin bei einem Laserarzt zu bekommen.
• Kunden sind in Ihrer Entscheidung bei der Wahl ihres Laseranbieters nicht mehr frei.
• Als Gesetzlich-Versicherter wartet man heute schon monatelang auf einen Termin beim Hautarzt. Lukrative kosmetische Laserbehandlungen werden GKV-Untersuchungen und Heilbehandlungen noch mehr verdrängen.
• Die Anzahl der praktizierenden Hautärzte und Plastischen Chirurgen ist in Deutschland sehr begrenzt (ca. 5000), was die effiziente Logistik zu geschätzten 12 Mio. Laserbehandlungen im Jahr quasi unmöglich macht.
• Mit einem Facharztmonopol für die Laser-Tattooentfernung oder eine kosmetisch/ästhetische Anwendung werden Behandlungspreise für viele potenzielle Laserkunden unerschwinglich werden.

Folgen für Studiobetreiber:

• Gewerbliche Laseranwender müssen ihre auf Laser-Tattooentfernung und ästhetische Anwendungen spezialisierten Studios & Praxen bis zum Ende einer Übergangsfrist von 3 Monaten zum 31.03.2019 schließen.
• Teuer angeschaffte und oft geleaste oder über mehrere Jahre finanzierte Lasersysteme verfallen in ihrem Wert und sind unverkäuflich, da Käufermärkte außerhalb der Dermatologie und Plastischen Chirurgie nicht mehr existieren.
• Laufzeit-Mietverträge für Studiostandorte und Praxen können aufgrund fehlender gewerblicher Einnahmen nicht mehr bedient werden. Werden hier nicht rasch Nachmieter gefunden, kommt es zu Mietausfällen.
• Das neue Strahlenschutzgesetz und der darin befindliche Artikel 4 der NiSV, der einen Facharztvorbehalt für gewerbliche Laseranwendungen trägt, kommt einem Berufsverbot gleich, was in Deutschland nach deutschem Recht verfassungswidrig ist.

Folgen für den Laser-Markt:

• Zwei Käufermärkte (Kosmetik & Tattoo) brechen für Laserhersteller- und Vertriebe in Deutschland zusammen.
• Hinzu kommen Einbußen für Zulieferer von Verbrauchmaterialien und Studio- und Praxis Ausstattungen.
• Es besteht die Gefahr, dass Laser-Anwender ihre Standorte ins nahe europäische Ausland (Tschechien, Polen, Österreich, Holland, ff.) verlegen, wie wir es bereits von Zahnarztpraxen und Kosmetischen Praxen kennen, die unter massiven Patiententourismus leiden.

Folgen für den Staat:

• Die Qualität und Quantität der medizinischen Versorgung im Fachbereich Dermatologie und Plastische Chirurgie wird durch das neue Gesetz drastisch verschlechtert.
• Ein Berufsverbot für gewerbliche Laseranwender beinhaltet einen Einbruch der Gewerbesteuer an den jeweiligen Studio-Standorten.
• 2014 bereits repräsentativ nachgefragte 700.000 potenzielle Laserkunden nur zur Tattoo Entfernung (heute sicherlich ein Vielfaches mehr) werden ein spürbares Umsatzloch in den Kassen hinterlassen.
Durch den Wegfall aller gewerblichen Laseranwendungen werden qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in momentan noch nicht zu definierender Höhe verloren gehen.

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